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Nichts für Normalos: Warum Tuning-Fahrzeuge besonderen Schutz brauchen

28. Mai 2026 Autor: Dorian Rätzke

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Die Zeiten von „Boah ey…“ sind vorbei! Wer bei Fahrzeug-Tuning heute noch an tiefergelegte Opel Manta, Fuchsschwanz und Heckspoiler denkt, liegt meilenweit falsch. Moderne Tuning-Enthusiasten investieren oft Summen, die den ursprünglichen Neuwagenpreis des Basisfahrzeugs mühelos verdoppeln oder verdreifachen. Ob Magnesium-Schmiederäder von BBS für bis zu 22.000 Euro, ein KW-V5-High-End-Fahrwerk für 15.000 EUR oder exklusive Triebwerks-Upgrades von Brabus und 9ff für bis zu 110.000 EUR: Was hier auf den Asphalt rollt, sind hochemotionale, wertvolle Unikate auf absolutem Meisterschaftsniveau. 
Ein milliardenschwerer Markt, der kontinuierlich wächst. 
Um ärgerlicher, wenn die teuren Umbauten beschädigt werden. Genau für diese automobile Elite schließt Offlane – die neue, spezialisierte Tuningversicherung aus dem Hause OCC – eine langjährige Marktlücke. Offlane ist ein digitaler und unkomplizierter Schutz, der individuelle Umbauten nicht länger als lästiges Risiko, sondern als schützenswertes Kulturgut versteht.

Wirtschaftsfaktor Fahrspaß – laut einer Studie vom Verband der Automobil Tuner (VDAT e.V.) interessiert sich fast jeder vierte deutsche Autofahrer grundsätzlich für das Veredeln von Fahrzeugen. Durchschnittliche Tuning-Ausgaben pro Fahrzeug: 7.000 EUR.

Wirtschaftsfaktor Fahrspaß – laut einer Studie vom Verband der Automobil Tuner (VDAT e.V.) interessiert sich fast jeder vierte deutsche Autofahrer grundsätzlich für das Veredeln von Fahrzeugen. Durchschnittliche Tuning-Ausgaben pro Fahrzeug: 7.000 EUR. 
 

Das strukturelle Problem: Wenn Individualität durchs Raster fällt

Wer sein Fahrzeug mit viel Liebe zum Detail, unzähligen Arbeitsstunden und erheblichen finanziellen Investitionen modifiziert, stößt bei klassischen Kfz-Versicherungen schnell an frustrierende Grenzen. Das traditionelle Versicherungswesen ist auf Standardisierung ausgelegt: Es kennt meist nur Serienmodelle, feste Typklassen und starre Schwacke-Listen. Mechanische, elektronische oder ästhetische Veränderungen – vom maßgeschneiderten Widebody-Kit bis zum High-End-Airride-Fahrwerk – passen schlichtweg nicht in das Raster herkömmlicher Anbieter.

Bernd Uhlenbruck, Lead Product Manager bei OCC, hat Offlane mitentwickelt. „Tuner haben es traditionell schwer, eine passende Kfz-Versicherung zu finden. Standardversicherungen kennen meist nur Serienmodelle. Sie übersehen dabei nicht nur die Liebe zum Detail, sondern auch die teilweise enormen Investitionen in außergewöhnliche Fahrzeuge. Dieser Aufwand wird von Offlane berücksichtigt und versichert", erklärt er. Der große Vorteil von Offlane: „Bislang bedeutete Tuning für Fahrzeughalter hauptsächlich eines: unendlicher Papierkram. Jede bauliche Veränderung musste manuell gemeldet und meist über teure Wertgutachten nachgewiesen werden. Am Ende stand oft eine intransparente, kaum nachvollziehbare Kalkulation der Versicherer. Mit Offlane brechen wir diese veralteten Strukturen auf. Bis zu einem Gesamtwert von 100.000 EUR – also Basisfahrzeug plus alle Umbauten – reicht uns in der Regel eine unkomplizierte Online-Selbstbewertung des Besitzers. Erst wenn dieser Wert überschritten wird oder Details unklar sind, fordern wir ein Gutachten an. Das ist digitaler Schutz auf Augenhöhe“, so Bernd Uhlenbruck. 
 

Lästiger Papierkram adé

„Bis zu einem Gesamtwert von 100.000 EUR – also Basisfahrzeug plus alle Umbauten – reicht uns in der Regel eine unkomplizierte Online-Selbstbewertung des Besitzers. Erst wenn dieser Wert überschritten wird oder Details unklar sind, fordern wir ein Gutachten an. Das ist digitaler Schutz auf Augenhöhe.“

Milliarden-Markt Tuning wächst kontinuierlich

Wirtschaftsfaktor Fahrspaß – wie groß ist der deutsche Tuningmarkt wirklich? Dirk Kreidenweiß, Geschäftsführer vom Verband der Automobil Tuner (VDAT e.V.), verweist im Gespräch mit dem OCC-Magazin auf die neue Tuningstudie der BBE Automotive. So interessiert sich fast jeder vierte deutsche Autofahrer (22 %) grundsätzlich für das Veredeln von Fahrzeugen. Rechnet man die konkreten Tuning- und Kaufabsichten auf die zugelassenen Pkw im Land hoch, ergibt sich eine beachtliche Kernzielgruppe von bis zu drei Millionen technikbegeisterter Personen.  Dass es sich dabei nicht um billiges Basteln handelt, untermauert der Blick in die engagierte Kernszene: Hier liegen die durchschnittlichen Ausgaben für bereits realisierte Umbauten bei stolzen 7.000 EUR pro Fahrzeug – Tendenz steigend, denn für weitere Modifikationen sind im Schnitt bereits die nächsten 3.700 EUR fest eingeplant. Selbst auf dem Gebrauchtmarkt spiegelt sich dieser Wertzuwachs wider, wo bereits 5 % aller angebotenen Tuning-Fahrzeuge die magische Grenze von 100.000 EUR Gesamtwert knacken. Dabei beweist die Community enormen Weitblick: Mehr als ein Drittel (37 %) der Befragten geht laut Studie fest davon aus, dass die Individualisierung zukünftig auch bei Elektroautos eine zentrale Rolle spielen wird.

Ein Drittel der deutschen Autofahrer ist tuning-affin

VDAT-Geschäftsführer Dirk Kreidenweiß: „Unsere Tuningstudie belegt schwarz auf weiß, dass die Leidenschaft für maßgeschneiderte Fahrzeuge ein breites, werthaltiges Marktsegment darstellt. Knapp ein Drittel der deutschen Autofahrer ist als Tuning-affin zu bezeichnen und investiert erhebliche Summen in die automobile Perfektion. Die Erhebung versachlicht die öffentliche Diskussion und zeigt deutlich, dass professionelle Umbauten kein Randgruppenthema sind, sondern technologische Innovationen vorantreiben und tausende hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Handel und Handwerk sichern. Und wir freuen uns natürlich, wenn sich Versicherer dem Thema Tuning stellen und sehen hier enormes Marktpotenzial.“ 

Hightech für Serienfahrzeuge: Der Mercedes-Benz AMG GT R Pro (auf 750 Exemplare limitiert) besitzt ein Fahrwerksupgrade von KW. Mit dem 3-fach einstellbarem Clubsport-Gewindefahrwerk kommt er der Performance eines Rennwagens sehr nah.

Hightech für Serienfahrzeuge: Der Mercedes-Benz AMG GT R Pro (auf 750 Exemplare limitiert) besitzt ein Fahrwerksupgrade von KW. Mit dem 3-fach einstellbaren Clubsport-Gewindefahrwerk kommt er der Performance eines Rennwagens sehr nah.

Schnell und unkompliziert mit dem Handy

Dieses enorme Marktpotenzial spiegelt sich auch in der strategischen Ausrichtung von Offlane wider. Für OCC erschließt sich mit der neuen Marke eine vollkommen neue, junge und hochdynamische Zielgruppe, die eine ganz eigene Sprache spricht. Wie wichtig der direkte Kontakt zu dieser Community ist, zeigt der Auftritt der neuen Marke Offlane bei Tuning-Events und Messen.

Raimund Jebens, Head of Marketing bei OCC: „Die Tuning-Szene lebt von einer unbändigen Leidenschaft, die man nicht vom Schreibtisch aus verstehen kann. Für uns ist es deshalb elementar, genau dort zu sein, wo diese automobile Kultur pulsiert – direkt auf den Events, mitten im Geschehen. Das überwältigende, positive Feedback hat uns gezeigt, dass die Community lange auf einen Anbieter wie Offlane gewartet hat. Wir beweisen hier, dass moderner Versicherungsschutz den verstaubten Papierkram hinter sich lässt und absolut unkompliziert sowie digital funktionieren muss. Während des Projekts hat niemand Lust auf ewige Korrespondenz und Bearbeitungszeiten, da erwarten die Nutzer – völlig zurecht – einfache und digitale Prozesse, bspw. zur Selbstbewertung des Fahrzeugs. Aber es geht auch um Respekt und Verständnis. Wir positionieren uns bewusst als Teil der Szene, sind mit den Tunern auf Augenhöhe und im ständigen Dialog, um ihr Projekt sauber versichert auf die Straße zu bekommen."

Am Ende zeigt sich: Wer mit viel Herzblut und hohem finanziellem Einsatz ein ganz persönliches Kunstwerk auf die Räder stellt, braucht im Ernstfall einen Schutz auf Augenhöhe. Denn Tuning ist schon lange weit mehr als Manta, Fuchsschwanz und Spoiler …

Fotos: OCC Assekuradeur GmbH | KW automotive GmbH

Auf Augenhöhe mit der Tuning-Community

„Die Tuning-Szene lebt von einer unbändigen Leidenschaft, die man nicht vom Schreibtisch aus verstehen kann. Für uns ist es deshalb elementar, genau dort zu sein, wo diese automobile Kultur pulsiert – direkt auf den Events, mitten im Geschehen.“

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