Für Klimaschutz:
OCC pflanzt mit
Partnern
1000 neue Bäume

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Der Zustand unserer Wälder ist besorgniserregend. Ob in Österreich, Deutschland oder der Schweiz - Monokulturen, Dürre, Übernutzung und der Befall von Borkenkäfern zerstören die wertvollen CO2-Speicher im Kampf gegen die Klimakrise. OCC hat jetzt mit Partnern aus der Oldtimer-Szene das Projekt „Unser Beitrag“ ins Leben gerufen. Ziel: Durch Spenden die Wälder wieder aufzuforsten. Erster Erfolg: 1000 neue Bäume konnten jetzt in Österreich gepflanzt werden.


Wer macht mit? Neben OCC unterstützen auch Classic Trader, Austro Classic und der Oldtimer Guide das Projekt. OCC Austria-Chef Bernhard Eder: „Die Idee entstand bei einem Treffen mit den Kollegen auf der Classic Expo Salzburg. Unsere Unternehmen sind hochgradig spezialisiert im Geschäftsfeld rund um klassische Automobile. Hier erleben wir ein hohes Bewusstsein für den Klimaschutz und Erhaltung lebensnotwendiger Ressourcen. Denn Fahrzeuge nicht einfach zu verschrotten, sondern sie zu reparieren und langfristig zu erhalten, ist vom Grundsatz her schon ein ökologischer, nachhaltiger Ansatz. Deswegen wollten wir selbst aktiv werden und eine große starke Gemeinschaft bilden.“
Am 8. Mai 2021 startete die erste Waldretter-Aktion. Mit knapp zwei Dutzend Freunden und Freiwilligen (u.a. Christian Schamburek vom Oldtimer Guide und Austro Classic-Chef Wolfgang Buchta) wurde im niederösterreichischen Radl (Bezirk Waidhofen an der Thaya) eine Schadwaldfläche aufgeforstet, hier hatte der Borkenkäfer besonders schlimm gewütet. 1000 neue Hainbuchen, Stieleichen und Wildkirschen sollen hier in den nächsten 80 – 100 Jahren zu einem prächtigen Wald heranwachsen.
Denn die Zeit wird knapp. In Österreich sind die Wälder in einem kritischen Zustand: „Übernutzte Wälder sind weder für die Artenvielfalt noch im Kampf gegen die Klimakrise eine große Hilfe. Außerdem führen die massiven Eingriffe des Menschen mit zu vielen Monokulturen, übermäßigen Entnahmen und Forststraßenbau zu schädlingsanfälligen Wäldern“, erklärte Waldexpertin Karin Enzenhofer vom WWF Österreich. Nur 12 Prozent der österreichischen Waldlebensräume seien in einem günstigen Erhaltungszustand, ergab eine Untersuchung der Europäischen Umweltagentur.
Damit liegt die Alpenrepublik deutlich unter dem EU-Schnitt (22 Prozent).
Ähnliche Nachrichten aus Deutschland. Der letzte Waldzustandsbericht aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium bilanzierte, dass sich 2020 der Kronenzustand der Bäume im Vergleich zum Vorjahr weiter verschlechtert hat. „Die Kronenverlichtung ist ein Maß für die Vitalität der Bäume. Sie beschreibt, wie dicht, groß und verfärbt die Blätter und Nadeln in der Baumkrone sind“, so das Ministerium. Erschreckend: Der Anteil von gesunden Bäumen sei mit 21Prozent so gering wie noch nie.
Aber auch In der Schweiz hat der extrem trockene Sommer 2018 in den nachfolgenden Jahren zu Schäden geführt, die so groß wie nie seit der Trockenperiode kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen sind, stellte die Eidgenössische Forschungsanstalt für Schnee, Wald und Landschaft (WSL) im letzten Jahre fest: „Die extreme Hitze und Trockenheit hinterließ schon während des Sommers 2018 deutlich sichtbare Spuren an vielen Baumarten – speziell auffallend und stark ausgeprägt waren frühzeitiger Laubfall, Rindenrisse und absterbende Kronenteile an der Buche. Die Borkenkäferschäden an der Fichte verdoppelten sich im Vergleich zum Vorjahr. Außergewöhnlich war nicht die Art der Schäden, sondern ihr Ausmaß, das in dieser Art in den letzten Jahrzehnten nie beobachtet worden war.“
Für alle drei Länder gilt: Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt. Deswegen sucht die Initiative „Unser Beitrag“ noch weitere Mitstreiter.
Marcel Neumann (Chief Market Officer, OCC D-A-CH-Region) „Mit unserer Initiative wollen wir mit vielen Partnern einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten, damit unser Planet auch für nachfolgende Generationen lebenswert bleibt.“
Wer auch mitmachen will, hier gibt es weitere Infos:
https://www.unser-beitrag.com/

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