Facebook, Audi, OCC
Marco startet durch

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Als er noch ein kleiner Bub war, hingen überall Auto-Poster im Kinderzimmer. Auch jetzt, als zweifacher Familienvater, hat Marco Wenzl (42, Foto re.) immer noch Benzin im Blut. Der Oldtimer-Enthusiast aus Leimbach (Thüringen) ist nicht nur Chef einer der größten Communities für klassische Fahrzeuge im Netz, sondern arbeitet ab sofort auch für OCC als Key Account Manager und Underwriter (Risikoprüfer).

Hier erzählt er, warum sein Traum vom Kfz-Mechaniker platzte, wie er eine Facebook-Gruppe gründete, die sogar im TV landete und weshalb er zu OCC kam.



Marco, woher kommt deine Autoliebe?


Marco Wenzl: „Seit ich ein kleines Kind war, faszinieren mich Autos. Daher stand für mich später schnell fest, dass ich Kfz-Mechaniker werde. Doch dieser Traum platzte leider, da ich nach einem Praktikum im Autohaus eine Allergie auf Schmiermittel hatte.“

Engländer gekauft

Nach der kaufmännischen Ausbildung in der Datenverarbeitung wechselte er in das Versicherungsmaklerbüro seines Vaters und absolvierte eine solide Ausbildung zum Versicherungsfachmann.

2010 ging dann sein größter Auto-Traum in Erfüllung - ein eigener Oldtimer. Marco liebäugelte schon lange mit einem echten Klassiker, einem Riley RMA aus dem Jahr 1947.

Marco: „Der Händler, bei dem ich das Fahrzeug kaufte, fragte mich, ob ich für seine Kunden Oldtimer-Versicherungen anbieten könnte. Nachdem ich den Markt gecheckt hatte, entwickelte ich ein eigenes Konzept und Tarife mit verschiedenen Gesellschaften.“


Aus kleinem Netzwerk wurde große Gruppe

Über die Jahre entwickelte sich so ein Netzwerk aus Oldtimer-Freunden und Spezialisten, das Marco dazu bewog, eine eigene Facebook-Gruppe zu gründen: „Damit hatten wir ein Sprachrohr in der Szene.“ Sind und Zweck: Austausch von Terminen zu Veranstaltungen, Events, Messen, Kauf- und Verkaufsinserate, Oldtimer-Rennsport und natürlich die gegenseitige Hilfe für Oldtimerfreunde bei Problemen.

„Weil das Netzwerk so groß ist, weiß eigentlich immer jemand etwas, selbst bei schwierigsten Fragen und Problemen“, erklärt Marco: „Egal, ob das Schraubertipps sind, es um die Werkstattsuche geht, um den Kauf- und Verkauf oder um Gutachten- und Sachverständigen-Fragen.“ Das sprach sich herum. Die Gruppe wuchs inzwischen auf die Größe einer Kleinstadt – aktuell sind es über 14.700 Mitglieder.

Auch Facebook wurde auf die erfolgreiche Community aufmerksam. Eine Gänsehaut-Geschichte sollte die Gruppe gar bundesweit bekannt machen.

Die Geschichte, die im TV landete

Marco: „Kira, eine Hobby-Schrauberin aus Berlin, suchte für ihren Vater einen alten Audi. Er musste seinen Wagen vor langer Zeit verkaufen, hing aber sehr an ihm. Kira restaurierte den Audi gleichen Typs mit Hilfe der Facebook-Gruppe und überraschte ihren Vater damit.“ Facebook verwendete diese Geschichte für ihre Werbekampagne „mehr gemeinsam“, unterlegt mit dem Hit der Münchener Freiheit „Ohne dich (schlaf‘ ich heut Nacht nicht ein).“

Der Spot lief bundesweit im TV und im Vorprogramm von Kinos. Allein auf Youtube sahen ihn bisher 1,4 Millionen Menschen. Das gab der Gemeinschaft der Oldtimer-Freunde einen ordentlichen Schub. Neueste Ableger von Oldtimer Netzwerk: eine Facebook-Gruppe für Frauen („Ladies Classic Driver“) und Ostern kam noch ein Facebook-Markplatz für den Verkauf von Fahrzeugen und Ersatzteilen hinzu. Marco: „Das ist eine Kooperation mit den Spezialisten von Classic Trader.“

Aber wie kam es nun zum Job bei OCC?

„Nach zweijähriger Pause in der Versicherungsbranche las ich eine Stellenausschreibung, dass OCC bundesweit nach Key Account Managern sucht. Mir war sofort klar, das ist mein Job! Denn wenn ich nochmal in die Versicherungsbranche einsteige, dann nur im Bereich der Oldtimerversicherung. OCC hat in der Szene einen sehr guten Ruf und deswegen bewarb ich mich. Und jetzt bin ich Teil der OCC-Familie, das freut mich natürlich riesig.“

Und uns natürlich auch. (dr)

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