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VW Bulli T3: Oldtimer-Versicherungen vom Experten

Lange Zeit stand der VW T3 im Schatten der ersten beiden Bulli-Generationen. Doch die Modelle T1 und T2 werden mittlerweile zu so hohen Preisen gehandelt, dass VW-Fans den T3 als preiswerte Alternative für sich entdeckt haben. So fährt der letzte echte „Bulli“, wie seine Fans ihn liebevoll nennen, heute als heimlicher Star bei Oldtimertreffen vor.

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VW T3 – der kantige Enkel des Ur-Bulli

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Volkswagen stellte den T3 im Jahre 1979 als letzte Transporter-Generation mit Heckantrieb vor. Das von 1979 bis 2002 gebaute Fahrzeug hatte zunächst noch den alten, luftgekühlten Motor aus dem T2 im Heck verbaut. Ab 1982 dann lief das Modell nur noch mit den moderneren, wassergekühlten Motoren im VW-Werk Hannover vom Band. Daneben wurde der T3 auch in Graz bei Steyr Daimler Puch sowie im südafrikanischen Uitenhage, ausschließlich für den afrikanischen Markt gebaut.

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Der T3 in allen Varianten

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Die Modellgeschichte des Bulli

Der T3 war Volkswagens erstes von Beginn an als Transporter entwickeltes Modell. Seine Karosserie ist deutlich kantiger und auch größer als die der beiden Vorgänger. Der T3 bietet so mehr Platz als T1 und T2, auch, weil der Radstand und Fahrzeuglänge um 60 mm gewachsen sind.

Zudem spendierten die Entwickler dem Bulli einige technische Neuerungen, etwa eine Zahnstangenlenkung oder eine moderne Vorderradaufhängung mit doppeltem Dreiecksquerlenker und Schraubenfedern. Eine weitere auffällige Neuerung: Das Reserverad befand sich nun nicht mehr im Innenraum, sondern ausklappbar unter dem Vorderwagen.

Vielseitiger Alleskönner

Wie schon seine Vorgänger, gab es auch den VW Bus T3 in einer Vielzahl von Varianten: als Pritschenwagen mit Einfach- oder Doppelkabine, als Kastenwagen mit und ohne Bestuhlung oder als Bus mit luxuriösem Interieur. Natürlich gab es auch spezielle Ausführungen für die Feuerwehr, Bundeswehr oder als Krankenwagen.

Für die stetig wachsende Campinggemeinde boten die Wolfsburger die Varianten Caravelle, Multivan oder California an, die bis heute in aller Welt zu finden sind. Die Outdoorfans begrüßten damals das üppigere Platzangebot für Fahrgäste und Gepäck ganz besonders. Die Nutzlast des T3 lag bei immerhin 1000 Kilogramm. Auch Handling und Straßenlage waren aufgrund des modernen Fahrwerks komfortabel und sicher zugleich.

Besonders aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften für den wichtigen Exportmarkt USA hatte Volkswagen viel Geld in diesem Bereich investiert. Das sollte sich auszahlen: Der T3 erzielte bei vielen Crashtests Bestnoten.

Der T3 und seine Motoren

Der Motor war, wie bei den Vorgängermodellen, wieder längs im Heck untergebracht. Allerdings hatte dieses Konzept einen entscheidenden Nachteil, weil dadurch keine durchgehende Ladefläche möglich war. Dieser Nachteil machte dem T3 im Export zusehends zu schaffen. Denn Wettbewerber wie der Toyota Hiace hatten dieses Problem nicht. In Deutschland, Österreich oder Holland tat das seiner Beliebtheit keinen Abbruch. Der Bulli verkaufte sich bestens in diesen Ländern.

Zur Markteinführung gab es den T3 ausschließlich mit zwei luftgekühlten Boxermotoren aus dem Vorgänger. Dank Hydrostößeln und Transistorzündung allerdings mit optimierten Wartungsintervallen von jetzt 7500 Kilometern. Ab 1981 war auch ein sparsamer 1,6-l-Dieselmotor mit 50 PS verfügbar.

Charakteristisch für den T3 sind die Lufteinlässe in der D-Säule zur Motorkühlung - bis 1980 aus Blech, später als schwarze Kunststoffgitter. Alle T3 mit Dieselmotor und wassergekühlten Boxermotoren haben oberhalb der Frontstoßstange einen weiteren Lufteinlass, hinter dem sich der Wasserkühler befindet. Ab 1987 gab es den Diesel dann mit 1,7 Litern Hubraum, was die Leistung auf 57 PS steigerte.

Ab Herbst 1982 waren zudem wassergekühlte 1,9-Liter Boxermotoren verfügbar. Die sogenannten „Wasserboxer“ (WBX) gab es zunächst mit 60 oder 78 PS, später auch als 82 und 90 PS starke Einspritzmotoren mit Katalysator.

Weitere Leistungssteigerungen folgten 1985: Der stärkste Wasserboxer mit 2,1 Litern Hubraum kam damals auf den Markt. Er leistete ohne Katalysator 112 PS, mit Kat kam er auf 95 PS. Ab 1984 gab es den T3 dann mit einem 1,6-Liter Turbodiesel und 70 PS.

In Kleinserie bei Porsche entstand Anfang der 1980er Jahre der B32 mit 911-Sechszylinder und heiseren 231 PS (Spitze 185 km/h). 145.000 D-Mark wurden damals für den Bulli-Express aufgerufen.

Aber auch die Sonder-Modelle Blue Star (in edler Velour-Ausstattung) oder Atlantic (mit Gastankanlage und Frischwassertank) rangieren in der Fanszene ganz oben.

Vom Start weg sehr beliebt war der T3 mit Allrad, bei Volkswagen „Syncro“ genannt. Dieses Modell verfügt über eine Viskokupplung zur variablen Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Im Verkaufsprospekt hieß es damals vollmundig: „Ein Allradantrieb, der neue Maßstäbe setzt“.

Insgesamt liefen rund 1,3 Millionen T3 von den Bändern. Im Jahr 1992 wurde der T3 schließlich vom komplett neu konstruierten T4 abgelöst – erstmals mit Frontmotor und Frontantrieb.

Der Roadtrip im eigenen VW Transporter ist seit Generationen die Sehnsucht vieler Globetrotter, und die verschiedenen Varianten des Bulli tauchen bis heute immer wieder als gerne gesehene Gäste in Romanen und Filmen auf.

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B 32 mit Porsche-Motor

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Der T3 und seine Sonderausstattungen

Für den T3 gab es eine Vielzahl von Sonderausstattungen und Optionen, die zum Teil im Laufe der Bauzeit in die Serie übergingen. Einige wichtige sollen hier Erwähnung finden: Stahlschiebedach für den Fahrgastraum, Standheizung, Nebelscheinwerfer, Gürtelreifen anstelle von Diagonalreifen, Rückfahrleuchten, Heckscheibenheizung, Kopfstützen, Intervall-Scheibenwischer oder die beliebte und auffällige Zweifarbenlackierung.

Im Laufe der 1980er Jahre kamen weitere Annehmlichkeiten hinzu, wie eine Servolenkung,, elektrischen Fensterheber, elektrisch klappbare und beheizbare Außenspiegeln, Zentralverriegelung, Drehzahlmesser, Heckscheibenwischer, Sitzheizung und sogar eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage. Stolze 4850 DM Mark kostete 1989 die optionale Klimaanlage für Modelle mit Einspritzmotor.

Ab 1987 gab es den T3 erstmals auch mit Antiblockiersystem für 3720 DM Aufpreis. Der Airbag war erst im Nachfolgemodell T4 verfügbar.

Zuverlässiger Begleiter mit leichter Korrosionsschwäche

Wie schon seine Vorgänger gilt auch der Bulli dritter Genration als sehr robust und zuverlässig. Zum Beispiel sorgen Stahlbügel unter den vorderen Stoßfängern für eine optimierte Crashstabilität. Eine Problematik haben jedoch viele T3: die Fugenkorrosion, insbesondere an den Flanken, die aus mehreren Blechen zusammengeschweißt sind. Auch den Unterbodenschutz gab es bis zum Modelljahr 1989 nur gegen Aufpreis von 400 DM.

Der Kultstatus hat seinen Preis

Längst ist der T3 zu einem Kultfahrzeug avanciert und deshalb auch bei Langfingern beliebt. Kein Wunder, dass heute kaum noch eine Bulli am Straßenrand ohne Parkkralle oder zusätzliche Lenkradsperre geparkt wird.

Die Preise für VW T3 sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. War ein Bus in Basisausstattung 2012 noch für etwa 5.300 Euro zu haben, muss heute mehr als das Doppelte bezahlt werden. Multivans mit 1,9-Liter-Motor kosteten damals schon 10.700 Euro, heute gehen dafür schon mehr als 18.000 Euro über die Theke. Noch teurer sind die gefragten Sondermodell Carat, Bluestar oder Whitestar. Für gut erhaltene Exemplare werden dafür aktuell um die 30.000 Euro bezahlt.


Fotos: Volkswagen AG | Nutzfahrzeuge

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