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Mercedes SL: Oldtimer-Versicherungen vom Experten

Die SL-Klasse von Mercedes Benz umfasst sieben Baureihen, von denen vier inzwischen Oldtimer sind, drei als Youngtimer glänzen und zwei Baureihen als Newtimer und Premium Cars bezeichnet werden.

Als Experten für die Versicherung von Klassikern kennen wir nicht nur die Bedürfnisse unserer Kunden, sondern auch die Fahrzeuge sehr gut. Weiter unten finden Sie spannende Informationen zu einigen Modellen der SL-Reihen, Preisentwicklungen und Besonderheiten einiger Fahrzeuge. Darüber hinaus finden Sie unsere Empfehlung für die perfekte Versicherung Ihres Mercedes SL.

OCC-Tipp: 40% aller Kunden mit einem 280 SL bei OCC haben sich für die Vollkasko-Versicherung entschieden. Die Teilkasko war für nur 12% die erste Wahl. Im Unterschied zur Teilkasko deckt die Vollkasko zusätzlich Eigenschäden bei unklarer Rechtslage, Schäden bei Selbstverschulden, Parkschäden mit Fahrerflucht und vieles mehr.

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Die Mercedes SL-Baureihe: Schwäbische Roadster-Träume für Liebhaber

190 SL 3

Der SL mit seinen drei Baureihen W 113, R 107 und R 129 erfreut sich bei Oldtimerliebhabern rund um den Globus großer Beliebtheit. Da etwa die Hälfte der jemals gefertigten SL dieser Baureihen in die USA geliefert wurde, sind die verschiedenen Baujahre in der Fangemeinde in Europa durchaus gefragt. Gut erhaltene Exemplare werden entsprechend hoch gehandelt. Beliebt sind die Autos vor allem für ihre solide Technik. Jede Baureihe bildete in ihrer Epoche jeweils die Speerspitze des technisch machbaren. Ein kurzer Überblick.

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Mercedes-Benz W 113 (Pagode)

Der Mercedes Benz W 113 (Pagode)

Die Pagode, wie die Mercedes-Baureihe unter Oldtimerfans heute fast ausschließlich heißt, wurde 1963 auf der IAA in Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dass er zu einem Erfolgsmodell wurde, das sich zwischen 1963 und 1971 fast 49.000-mal verkaufte, erklärt sich aus seinem Design mit klassischen und avantgardistischen Elementen, seinen kraftvollen Sechszylindermotoren und einer Sicherheitsausstattung, die ihresgleichen suchte. Kaum ein Mercedes-Benz SL hat eine treuere Fangemeinde als die Baureihe W 113. Das in seiner Form an eine Pagode erinnernde Hardtop hat dem offenen Spaßmacher seinen Namen gegeben und wie alle SL-Baureihen wurde auch er über die Jahre zur fahrenden Legende. Dabei bot und bietet die Pagode bis heute einen Alltagsnutzen, der erklärt, weshalb der Luxus-Sportwagen nicht nur in den USA zu einem absoluten Bestseller wurde und insbesondere den Sonnenstaat Kalifornien eroberte. Gestern wie heute ist der Mercedes-Benz der Baureihe W 113 ein cooler Begleiter für alle Tage, der sich beim Weg ins Büro genauso lässig präsentiert wie bei einer Ausfahrt am Wochenende

Warum eigentlich „Pagode“?

Den Spitznamen Pagode bekam das Auto durch die angebotene Hardtop-Version mit einem konkaven und abnehmbaren Dach, die an das Dach einer Pagode erinnert. Das letzte Modell der Baureihe war der 280 SL, der 1968 auf den Markt kam. Der 2,8-Liter-Sechszylinder leistete mit 170 PS gut 10 PS mehr als der hubraumgleiche 280-SE-Motor der Limousinen. Etwa die Hälfte der Baureihe wurde in die USA verkauft, deshalb ist der Markt in Europa relativ eng und die Preise, die für einen gut erhaltenen Roadster bezahlt werden müssen, relativ hoch. Ausschließlich für Kalifornien gab es eine Modellvariante als 2 plus 2-Sitzer ohne Stoffverdeck, dafür mit Notsitz im Fonds. Der Durchschnittspreis für einen 280 SL liegt aktuell bei rund 88.300 Euro. Das entspricht immerhin einem Wertzuwachs von neun Prozent seit 2011.

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Mercedes-Benz R 107

Baureihe R 107

Unter der internen Bezeichnung R 107 sind die Nachfolger der „Pagode“ zusammengefasst, also die Karosserievarianten Roadster als SL und das Coupé als SLC.Während der langen, 18-jährigen Bauzeit liefen 237.287 SL und 62.888 SLC Roadster dieser Baureihe von den Bändern. Das ist umso erstaunlicher, als die Autos vom Start weg auch preislich immer in der Oberliga spielten. „Wir werden ihn verehren als hätte er Flügeltüren“, prognostizierten Fachleute zum Auslauf der Mercedes-Benz SL Baureihe R 107 im Jahr 1989. Mit dem Mythos des 300 SL Gullwing kann sich die fast zwei Jahrzehnte lang gebaute Reihe 280 SL bis 560 SL zwar nicht messen, aber tatsächlich positionieren sich die vor genau 50 Jahren erstmals präsentierten luxuriösen und luftigen Zweisitzer heute auf der Pole-Position im deutschen Zulassungsranking der Oldtimer-Cabriolets mit H-Kennzeichen.
In einer Ära, als klassische Cabriolets auszusterben drohten, gelang dem R 107 ein Roadster-Revival in Form eines ebenso komfortabel abgestimmten wie wegweisend sicheren Gran Turismo mit abnehmbarem Hardtop. Ob Airbag, ABS oder der „Reiserechner“ genannte Bordcomputer, der „ewig“ gebaute R 107 adaptierte fast alle Technologiesprünge der S-Klasse-Generationen W 116 und W 126. Hightech in barocker Pracht, diesen Mix goutierten die Frischluftfans, die den Mercedes R 107 als ewigen Bestseller der heute sieben Generationen umfassenden Baureihe inthronisierten.
Die stilprägende Baureihe läutete mit ihren Breitband-H4-Scheinwerfern und den großen geriffelten Rückleuchten in den 1970er-Jahren eine neue Designära bei Mercedes-Benz ein. Die leichte Keilform bewirkte aber nicht nur eine sportliche Optik, sondern verbesserte auch die Aerodynamik des Sportwagens. Chefdesigner war Friedrich Geiger, der bereits die zeitlose Ikone 300 SL gestaltet hatte. Bei diesem Sportwagen war Geiger das Kunststück gelungen, das Reizvolle überaus elegant mit dem Vernünftigen zu verknüpfen.
Auch für diesen Roadster waren die USA der größte Absatzmarkt, allen voran das regenarme Kalifornien. Deshalb wurden viele der Autos, die über den großen Teich schipperten, mit bei den bei Amerikanern beliebten großvolumigen V8-Motoren ausgestattet. Noch heute sind Cabriolets und Roadster im sonnigen Kalifornien in viel größerer Dichte zu finden, als irgendwo sonst auf der Welt.

Sicherheit und Fahrspaß

Auch technisch waren die Sportwagen auf der Höhe der Zeit: Ab 1982 waren die Modelle der Baureihe bereits mit Airbag erhältlich, 1985 gab es optional auch einen Katalysator, der 1989 zur Pflicht wurde. Den Mercedes SL der Baureihe gab es wahlweise als Hardtop, Softtop oder als geschlossene Variante.
Das Auto war aber auch Vorreiter einer weniger spektakulären Innovation, die sich dennoch schnell durchsetzte: Der serienmäßige Verbandkasten fand sich fortan bei allen Mercedes-Pkw bis 1995 in einer speziellen Mulde unter dem Heckfenster.
Das Schwestermodell SLC wurde von 1971 bis 1981 gebaut, zu Beginn als 350 SLC und mit einigen Zwischenstufen bis hin zum leistungsstarken 500 SLC.
Der cw-Wert des SLC war deutlich niedriger als der des Schwestermodells SL. Deshalb waren die Fahrleistungen trotz des rund 50 Kilogramm höheren Gewichts auch etwas besser.
Es gibt erstaunlich viele gut erhaltene Exemplare auf dem Markt: Das Einstiegsmodell 280 SL liegt bei rund 30.000 Euro. Am meisten Geld müssen Sie für einen der sehr gefragten 500 SL investieren. Im Zustand 2 werden für einen solchen Boulevard-Beau knapp 50.000 Euro fällig.

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Mercedes Benz R 129

SL-Baureihe R 129

Mercedes präsentierte den neuen SL erstmals im März 1989 auf dem Genfer Automobilsalon. Und auch dieser SL war, wie bereits alle seine Vorgänger, die Messlatte für die automobile Welt seiner Zeit – ein Sportwagen nahe der Perfektion. Anders als die beiden Vorgänger wird der neue SL aber erstmals nicht in Sindelfingen gebaut, sondern läuft aus Kapazitätsgründen in Bremen vom Band. Der Roadster kommt vom Start weg sehr gut bei der Autogemeinde an und schnell ist klar, dass die vorgesehene jährliche Fertigungskapazität von 20.000 Autos auf Jahre ausgelastet sein wird. Kunden müssen mehrjährige Lieferfristen in Kauf nehmen, sodass der Roadster schon während seiner Bauzeit zur Legende wird.
Verantwortlich für das stilsichere Design zeichnete Chefdesigner Bruno Sacco. Mit schnörkellosen Linien, einer angedeutet keilförmigen Karosserie, der stark schräg gestellten Windschutzscheibe und einem gekonnt modellierten Heck schuf der Designer einen echten Klassiker.

Kein Wunder, dass der neue Mercedes Roadster bereits ein Jahr nach seiner Vorstellung von einer Expertenjury mit dem „Car Design Award“ ausgezeichnet wurde. „Der neue SL verkörpert die wertvollsten Elemente zeitgemäßen Industriedesigns, ohne auf jenes Flair zu verzichten, das stets zu jedem Sportcabriolet gehört“, schwärmte die Jury damals.

Fortschrittlicher Überschlagschutz

Aber die Baureihe überzeugte nicht nur durch ihr zeitlos schönes Design. Der Roadster überraschte die damalige Autogemeinde auch durch seine Sicherheits- und Komfort-Features. Darunter ein automatischer Überrollbügel, der bei einem Überschlag blitzschnell in nur 0,3 Sekunden ausklappt, um die Insassen zu schützen. Das Auto wartete auch mit einem vollautomatischen elektrohydraulischen Faltverdeck auf und verfügte als erstes Cabrio weltweit über ein Windschott.
Eine Premiere gab es zudem bei der Motorisierung. Erstmals konnten Käufer einen SL mit Zwölfzylindermotor bestellen, der ab 1992 verfügbar war. Mit dem damals leistungsstärksten Mercedes-Motor (394 PS) erfüllte sich endlich der Traum vieler SL-Fans. Der Zwölfzylinder überzeugt durch seine ungeheure Laufruhe und die turbinenartige Kraftentfaltung, die Geschwindigkeit wurde bei 250 km/h abgeriegelt.
Im Juli 2001 lief im Bremer Werk das letzte von insgesamt 204.940 Exemplaren der Baureihe vom Band. Meistgebaute Variante der war der Vierventil-V8-Motor mit 5 Litern Hubraum. Davon wurden zwischen 1988 und 1998 insgesamt 79.827 Autos gebaut. Die am wenigsten bestellte Ausführung (1.704 Einheiten) war der SL 280 mit V6-Motor, der ab 1997 an als Einstiegsmodell der Baureihe diente.
Ein passabler R 129 ist als Einstiegsvariante SL 280 schon für rund 15.000 Euro (Zustand 2) zu bekommen. Für einen der beliebten 500 SL sind in vergleichbarem Zustand rund 30.000 Euro zu berappen.

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Foto Mercedes 300 SL im Header von Paul Hoenhorst

Der Mercedes Benz W 113 (Pagode)
Fotos: MERCEDES BENZ | DAIMLER AG